Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsformen weltweit.

Bei fast jedem zweiten Krebsfall lautet die Diagnose Hautkrebs. Schätzungsweise fast die Hälfte aller Amerikaner, die ein Alter von 65 Jahren erreichen, werden mindestens einmal Hautkrebs entwickeln.

Es werden drei Formen von Hautkrebs unterschieden:

  • Am häufigsten tritt nichtmelanozytärer Hautkrebs auf (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom). Diese Formen sind behandelbar und selten tödlich.
  • Maligne Melanome sind die dritte und allgemein die gefährlichste Form von Hautkrebs, da sie sich schnell über den ganzen Körper ausbreiten (Bildung von Metastasen).

Das häufigste Warnzeichen von Hautkrebs ist ein verändertes Hautbild, z. B. Wucherungen oder Wunden, die nicht verheilen. Bei unerklärlichen Veränderungen des Hautbildes, die länger als zwei Wochen andauern, sollte ein Arzt konsultiert werden.

UV-Strahlung, z. B. Sonnenlicht, ist die Hauptursache von Hautkrebs. Um das Risiko aller Formen von Hautkrebs zu reduzieren, sollten anfällige Personen am besten direktes Sonnenlicht meiden. Eine regelmäßige Überwachung – durch eigene Kontrolle sowie durch regelmäßige ärztliche Untersuchung – ist für gefährdete Personen ebenfalls ratsam. Personen, die bereits an einer Form von Hautkrebs erkrankt waren, sollten sich regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen.

Malignes Melanom

Auch wenn maligne Melanome nur einen kleinen Prozentsatz der Hautkrebsfälle ausmachen, sind sie weit gefährlicher als andere Hautkrebsformen und stellen die häufigste Todesursache auf Grund von Hautkrebs dar.

Ein malignes Melanom wird durch Veränderungen der Melanozyten (Pigmentzellen der Haut) ausgelöst. Es kann an normaler Haut auftreten oder als Läsion oder als eine andere Stelle mit plötzlich verändertem Aussehen einsetzen. Manche bei der Geburt vorhandenen Läsionen können sich zu Melanomen entwickeln.

Bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung sind maligne Melanome fast immer heilbar. Werden sie jedoch nicht erkannt, können sie sich weiter ausbreiten und sogar den Tod zur Folge haben. Maligne Melanome sind zwar nicht die häufigste Form von Hautkrebs, stellen aber die häufigste Todesursache dar und die Anzahl der Erkrankungen nimmt stetig zu.

Mit steigendem Alter wächst das Risiko, ein malignes Melanom zu entwickeln. Doch auch bei jungen Menschen wird die Krankheit oft beobachtet. Ob man zur Risikogruppe gehört, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Hauttyp, Erkrankungen in der Familie und der Umfang, in dem man dem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Diagnose von Melanomen

Nevisense ist nur einer von mehreren möglichen Schritten, die Ihren Arzt bei der Erstellung einer Diagnose unterstützen. Es liefert zusätzliche Informationen, die aus Hautbereichen unterhalb der Oberfläche stammen, mit deren Hilfe Ihr Arzt die nächsten Schritte der Behandlung exakt bestimmen kann.

1.Visuelle Untersuchung

Um zu bestimmen, ob ein Leberfleck bösartig ist, bespricht der Arzt in der Regel zunächst die Krankengeschichte des Patienten, um Risikofaktoren, wie Hautkrebsfälle in der Familie, ausfindig zu machen. Anschließend folgt eine visuelle Untersuchung, mit deren Hilfe der Arzt in den meisten Fällen bereits feststellen kann, ob eine weitere Behandlung notwendig ist.

 2. Messung mit Nevisense

In komplizierteren Fällen sind visuelle Untersuchungen unter Umständen schwierig. Hier liefert Nevisense zusätzliche Informationen für eine genauere Diagnose. Die Vorteile:

  • eine bewährte Methode, die in der weltweit größten Studie zur Melanomerkennung bestätigt wurde
  • objektive Diagnoseinformationen
  • sofortige Ergebnisse

3. Mögliche Entfernung eines Leberflecks

Wenn bei diesen ersten beiden Schritten Anzeichen für ein Melanom bestehen, kann dieses durch eine Exzision oder eine Exzisionsbiopsie entfernt werden. Ihr Arzt schickt anschließend den operativ entfernten Leberfleck zur weiteren Analyse an ein Labor. Anhand dieser Ergebnisse wird dann eine endgültige Diagnose erstellt.