Nevisense 3.0

Bei Nevisense 3.0 handelt es sich um das bisher wichtigste Upgrade für das Nevisense-Gerät zur Früherkennung von Merlanomen. Nevisense 3.0 ist deutlich einfacher anzuwenden, leichter zu erlernen, und fügt sich besser in den Praxisablauf ein. Zudem ergibt sich eine Verbesserung der klinischen Resultate – sowohl hinsichtlich einer nochmals verbesserten Sensitivität als auch verbesserter Spezifität.

Verbesserungen bei Nevisense 3.0

Hauptsächliche Änderung bei Nevisense 3.0 ist die Tatsache, dass es nicht mehr nötig ist, eine separate Referenzmessung durchzuführen. Nunmehr sind lediglich Messungen auf den Läsionen selbst erforderlich. Es war möglich, den Algorithmus so anzupassen, dass die Informationen, welche früher im Rahmen der Referenzmessung gewonnen werden konnten, aus der Läsion selbst generiert werden können.
Vorteile:

  • Einfachere und zeitlich besser vorhersagbare Meßprozesse
    • Dies macht die zeitliche Planung der EIS-Messungen und die Integration in den Praxis-Workflow zuverlässiger.
  • Verbesserte Reproduzierbarkeit des EIS-Scores
    • Unterschiede in der Hautstruktur haben keinen Einfluss mehr auf das Messergebnis.
  • Höhere Genauigkeit bei Nevisense 3.0
    • Die Sensitivität bleibt bei sehr hohen 97% (+0,4%). Die Spezifität verbessert sich von 34% auf 38%. Der negative Vorhersagewert verbessert sich von 98% auf 99%.

Weitere Eigenschaften:

  • KI-Klassifikator mit klarer Aussage zum Melanomrisiko
    • Der Nevisense-Klassifikator wurde in einem Prozess mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, und hat eine in aufwendigen Studien nachgewiesene Genauigkeit mit einer Sensitivität von 97% auf maligne Melanome.
  • Verlässliche Messmethode mit FDA-Zulassung
    • Nevisense und sein KI-basierter Klassifikator wurden in der aufwendigsten diesbezüglichen Studie mit knapp 2.000 Patienten auf über 2.400 Läsionen überprüft. Auf Basis dieser Resultate wurde die CE-Zulassung in der auch über das Jahr 2020 für diagnostische Medizinprodukte gültigen Klasse IIa sowie die FDA-Zulassung mit den sehr hohen Anforderungen eines PMA-Prozesses erreicht.
  • Dermogenius Ultra Integration
    • Verbesserte klinische Effizienz, besserer Workflow und GDT Integration mit dem Dermogenius Ultra digitalen Dermatoskopie-System. So besteht die Möglichkeit, Patientendaten und Messergebnisse zwischen den Geräten auszutauschen.